Ankauf von Produktionsmaschinen: neu oder gebraucht?
E.P Woldendorp, W.H. Vonderhorst und E. de la Parra

Nicht nur der immer kürzer werdende Produktslebenszyklus, auch die wachsende Konkurrenz und der daraus folgende Druck auf den Preis zwingen Elektronikhersteller dazu, ihre Herstellungsverfahren laufend rationeller zu gestalten.

     
 

Figur 1. Herstellungslinie

Es gibt einen großen Unterschied zwischen der Elektronikindustrie und andere Industriezweigen, wo Parallelbetrieb auch üblich ist. In einem Parallelbetrieb sind die Produktionsmaschinen nebeneinander aufgestellt und können unabhängig voneinander produzieren. In der Elektronikindustrie ist Parallelbetrieb meistens nicht üblich, hier kommt serieller Betrieb häufig zum Einsatz (sehe Figur 1). In einer Reihe von aufeinander folgenden Maschinen bestimmt also das schwächste bzw. langsamste Glied die Produktionsgeschwindigkeit und, zusammen mit der Summe der Maschinenkosten, den entgültigen Produktionspreis.

Optimaler Produktionsprozess
Die noch bessere Abstimmung der seriellen Produktionsanlagen ist für die Elektronikindustrie eine gute Methode zur Optimierung von Produktionsvorgängen und -kosten. Das heißt, das zu langsame oder zu schnelle, aber auch zu teure Maschinen ersetzt werden von Maschinen mit der genauen Produktionsgeschwindigkeit bei minimalen Anschaffungs- und Betriebskosten für die Maschine.

Diese Überlegungen gelten sowohl in Zeiten von Hochkonjunktur, wenn rasch neue Produkte eingeführt werden müssen, als auch in Zeiten von wirtschaftlicher Rezession wenn durch schnelles Reagieren auf eine sich verändernde Marktsituation der Marktanteil gehalten werden muss.

  Bessere Alternative
Der Kauf von neuen Maschinen ist zwar eine Möglichkeit, fordert aber hohen Kapitaleinsatz. Der Kauf von Gebrauchtmaschinen ist eine ausgezeichnete Alternative dazu. Eine Gebrauchtmaschine erfordert niedrigere Investitionen und produziert demzufolge mit geringeren Maschinenkosten als eine neue Maschine. Dies betrifft natürlich nicht Maschinen, die technisch überholt sind, sondern solche, die aus Kostengründen auf den Markt kommen.

Vom Bedienungspersonal stark bevorzugt
Besonders von dem Bedienungspersonal werden Maschinen bevorzugt, die bereits in der Produktion stehen und mit denen sie deshalb vertraut sind. Der Operator ist schon mit der Bedienung von der Maschine vertraut und braucht deshalb keine Schulung. Auch in Hinblick auf die Unterhaltung werden identische Maschinen bevorzugt. Die Wartungsmonteure kennen die Maschinen und oft sind noch Ersatzteile vorrätig.

Gute Lösung für Gebrauchtkauf
Wenn der Kauf einer Gebrauchtmaschine erwogen wird, ist es schwierig, kurzfristig und aus einer zuverlässigen Quelle ein gut erhaltenes Exemplar zu finden. Hier kann Twentech, seit 1992 tätig als Makler und Lieferer im Markt für Produktionsmaschinen und Testsysteme für die Elektronikindustrie, helfen. In den vergangenen Jahren wurde ein großes Netz von zuverlässigen Lieferanten und eine Datenbank mit weltweit angeboten Maschinen und Geräten aufgebaut. Schließlich übernimmt TwenTech auch eine hervorragende After Sales Betreuung, denn zufriedene Kunden sind die Kunden von morgen.


Fortsetzung

Beispiel
Jüngstes Beispiel vom Kauf einer Gebrauchtmaschine ist der Montagebetrieb Elect in Weerselo. Elect ist spezialisiert in der Herstellung von Kleinauflagen spezieller Leiterplatten und brauchte kurzfristig einen Leiterplattenofen für die Verarbeitung von größeren Produkten. Der gesuchte Ofen wurde bald gefunden und das von Elect in Twentech gestellte Vertrauen machte eine Inspektion überflüssig, weshalb innerhalb von zwei Wochen nach der Bestellung der Ofen beim Kunden eingesetzt werden konnte.

Ein weiteres Beispiel aus der Praxis ist die Lieferung von einige Montagemaschinen an Neways, Leeuwarden. Neways Leeuwarden ist Teil von Neways Electronics International N.V., ein Hersteller von Elektronik nach individuellen Kundenwünschen. Für den Ausbau der Montagekapazität forderte Neways die Hilfe von TwenTech an. Das Ergebnis war die Vermittlung einiger Philips CSM84V Maschinen, nach vorheriger Überprüfung beim Verkäufer in Schweden und die rasche Lieferung der Maschinen in die Neways-Fabrik.

 

Bild 1: Montagemaschine, Neways Electronics International NV, Leeuwarden

Ein letztes Beispiel betrifft Faber Electronics BV in Velp, Entwickler von Elektronikgeräten wie Notfallbeleuchtung und Navigationssystemen und Hersteller von Elektronik nach Spezifizierung des Kunden.

  Gesucht wurde zum Ausbau des SMD Montagebandes eine Siebdruckmaschine. TwenTech schaffte es, den gesuchten Typ im deutschen Grenzgebiet zu finden. Faber und der Verkäufer wurden miteinander in Verbindung gebracht, die Maschine wurde von Faber überprüft und innerhalb einer Woche stand die Maschine bei Faber in der Fabrik.

 

Bild 2: Siebdruckmaschine, Faber Electronics BV, Velp.

Zusammenfassung
Hersteller werden immer mehr gezwungen ihre Produktionsvorgänge zu rationalisieren. Dies ist u.A. möglich durch die Optimierung der Produktionsanlagen. Zur diesem Zweck kann man zwar neue Maschinen kaufen, aber der Kauf von Gebrauchmaschinen ist eine echte Alternative. Zur Unterstützung bei der Suche, Auswahl und beim Kauf von Gebrauchtmaschinen können Unternehmen sich auf den sachverständigen Rat der Mitarbeiter von TwenTech verlassen. Dies gilt auch für eventuell schwer zu findende Ersatzteile.

 

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